Interessenverband des
Video- und Medienfachhandels
in Deutschland e.V.

 

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Willkommen im Online-Angebot des IVD

Herzlich Willkommen im Internet-Angebot des Interessenverbands des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V. (IVD). Als klassischer Berufsverband vertritt der IVD die Interessen der Video- und Medienfachgeschäfte. Mehr...

 

Datenschutzlehrgang für Mitarbeiter

Ab sofort finden Mitarbeiter von Videotheken auf hier einen Kurs zur Fortbildung in Sachen Datenschutz (passwortgeschützt).


Anatomie eines Politik-Hacks

Das Neue Testament berichtet von zahlreichen Wundern, die Jesus Christus zugeschrieben werden. Eines davon ist die wundersame Brotvermehrung. Hier soll Jesus wenig Brot und Fisch derartig vermehrt haben, dass davon Tausende Menschen satt wurden.
Eine ähnlich wundersame Vermehrung hat es im Zuge der Debatte um die EU Copyright Directive Ende Juni 2018 ebenfalls gegeben. Allerdings wurden weder Brot noch Fisch vermehrt, sondern Protest – oder etwas, das aussehen sollte wie Protest.

Der Reihe nach: Im September 2016 veröffentlichte EU-Kommissar Oettinger einen Vorschlag für eine Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt.
weiterlesen auf WebSchauder     Englische Version


BDWi: Starkes Urheberrecht – vielleicht sind Uploadfilter doch eine gute Idee?

Sehr geehrte Leser, die Debatte um einen fairen Wettbewerb zwischen Unternehmen mit digitalen und stationären Geschäftsmodellen ist nicht neu. Bereits vor 20 Jahren sagte Napster Popmusikern, Plattenläden und Musiklabeln den Kampf an. Was bis dahin für 20 Mark in Plattenläden verkauft wurde, war ab sofort kostenlos auf Napster verfügbar. Die betroffenen Künstler guckten in die Röhre. Nur wenig später begann eine Debatte, die heute immer noch geführt wird. Urheber, Händler und Verwerter stehen der Internetwirtschaft und der „Netzgemeinde“ gegenüber. Die eine Seite fordert einen besseren Schutz von Urheberrechten und unterbreitet zahlreiche Vorschläge, wie das möglich sein könnte. Die andere Seite weist alle Vorschläge mehr oder weniger kategorisch zurück. Auch das entscheidende Argument zur Ablehnung hat sich nicht wirklich verändert. Egal ob blocken, sperren oder Uploadfilter, immer war und ist das freie und offene Internet in Gefahr. Aus der Lobbyistenperspektive kann man nur Beifall klatschen. .... weiterlesen.../ 


EU-Konsultation: BDWi und IVD beziehen Stellung

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) hat der IVD auf die Konsultation der EU-Kommission zu Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Inhalte geantwortet.
Leider bewegt sich die Internetpiraterie weiterhin auf einem hohen Niveau. Sie ist auch nur bedingt durch freiwillige Maßnahmen zu bekämpfen, da die jeweiligen Anbieter bewusst ein illegales Geschäft betreiben. Um dieses einzudämmen müssen letztendlich die Datacenter, wo die Dateien der File- oder Streaminghoster liegen, mit in die Verantwortung gezogen werden. Zur Stellungnahme Zur Stellungnahme


OLG München bestätigt Sperre von kinox.to

Im Einstweiligen Verfügungsverfahren um die Sperre von kinox.to hat Vodafone erneut verloren. Das OLG München hat entschieden, dass Vodafone weiterhin das Streamen des Films „Fack Ju Göhte 3“ über kinox.to verhindern muss.


Datenschutz für Videotheken

Ab sofort finden Sie im Mitgliederbereich ein umfangreiches Paket zur Erfüllung der DSGVO. Es beinhaltet einen Leitfaden für ein Handbuch, Vorschläge für Datenschutzerklärungen und Einwilligungen sowie diverse Verfahrensverzeichnisse, u.a. für alle wichtigen Programme mit Branchensoftware.


KODI: Welcome to Piracy 3.0

WebSchauder informiert über neue Formen der Piraterie, welche mit (Kodi-)Settop-Boxen oder entsprechenden Programmen erfolgt. Zum Artikel


Großbritannien: Altersverifikation für Internetpornographie soll bis zum Ende des Jahres stehen

Laut diversen Presseberichten will die Pornoholding Mindgeek (Pornhub, Redtube etc.) in Großbritannien zukünftig die Volljährigkeit der Nutzer über AgeID prüften. Dies wird notwendig, da die britische Regierung über den Digital Economy Act 2017 Internetpornoanbieter verpflichtet, die Volljährigkeit der Nutzer zu prüfen.
Eigentlich sollte das Gesetz im April in Kraft treten, nun hat die Regierung aber darüber informiert, dass man dem mit der Kontrolle betrauten British Board of Film Classification (BBFC) noch etwas mehr Zeit gibt. Bis zum Ende des Jahres soll dann aber alles umgesetzt sein. Großbritannien: Altersverifikation für Internetpornographie soll bis zum Ende des Jahres stehen. weiter ... 


LG München: Erste Sperrentscheidung in Deutschland aus Gründen des Urheberrechts

Im Rahmen einer Einstweiligen Verfügung hat das Landgericht München am 1.2.2018 entschieden, dass Vodafone die illegale Streamingseite kinox.to sperren muss.
Die Kunden werden wohl inzwischen auf eine Sperrseite von Vodafone weitergeleitet. Technisch soll momentan nur eine einfache DNS-Sperre genutzt werden. Sie scheint seit dem 9.2. installiert zu sein.


Wieder einmal: Hauptsache kostenlos

Eine Studie des Max-Planck-Institutes für Innovation und Wettbewerb mit dem Titel “Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte im Internet durch deutsche Verbraucher“ zeigt u.a., dass der wichtigste Grund für die illegale Nutzung kreativer Online-Inhalte finanzieller Natur ist: 38 % gaben „Es ist kostenfrei“ an.


Studie: SVoD kaum Auswirkungen auf Piraterie

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Netflix und andere Streaming-Abos (SVoD) kaum dazu beitragen, die Piraterie einzudämmen. Die begrenzte Verfügbarkeit aktueller Inhalte und der Preis für den Dienst sorgen dafür, dass weiterhin illegale Dienste genutzt werden.


Illegale Usenetangebote: Generalstaatsanwaltschaft Dresden und GVU erfolgreich

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden – Zentralstelle Cybercrime Sachsen (ZCS) – und das Landeskriminalamt Sachsen – Sächsisches Cybercrime Competence Center (SN4C) haben am 8. November 2017 im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken die Wohn- und Geschäftsräume von 26 Beschuldigten sowie Rechenzentren in Deutschland, Spanien, Niederlande, San Marino und der Schweiz sowie in Kanada durchsucht. An den Maßnahmen waren insgesamt 182 Einsatzkräfte beteiligt. Die Einsatzkräfte wurden durch Kollegen aus den jeweiligen Staaten unterstützt. Die Koordinierung des Einsatzes in den sechs Staaten erfolgte mit Unterstützung von Eurojust. weiter... 


Studie: Kinder sehen Pornografie im Internet oft ungewollt

Laut einer Studie  der Universitäten Hohenheim und Münster hat die Hälfte von 1048 Teilnehmern einer repräsentativen Umfrage unter 14- bis 20-Jährigen angegeben, Hardcore-Pornografie gesehen zu haben. In der Gruppe der 14- und 15-Jährigen hätten dies ein Drittel erklärt. Rund die Hälfte der Begegnungen mit Pornografie im Netz sei ungewollt gewesen.
Der Zugang erfolgte zu 70 Prozent über Laptop, Computer oder Smartphone. Andere Medien wie Fernsehen, Video oder Zeitschriften haben weitgehend ausgedient.


Neue Webseite von VISION KINO: Wer hat Urheberrecht?

Was geht? Was ist erlaubt? Und wer hat eigentlich Urheberrechte? Die neue Webseite "www.wer-hat-urheberrecht.de"  von VISION KINO vermittelt urheberrechtliche Grundlagen anhand von Unterrichtsmodulen, Hintergrundtexten, Filmausschnitten und Interviews mit Fachexperten/innen und namenhaften Filmschaffenden wie z.B. Regisseur Wolfgang Groos (ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT).
Praxisnahe Fallbeispiele geben zudem prägnante Antworten auf Fragen rund um die Wiedergabe von und Arbeit mit Filmen in der Schule. Durch die Auseinandersetzung mit der Kampagne für FACK JU GÖHTE erschließen sich Marketingstrategien der Filmverleiher; persönlichkeitsrechtliche Fragestellungen werden anhand eines Ausschnitts aus dem Film ER IST WIEDER DA geklärt und die Aufgabenfelder unterschiedlicher Film- und Medienberufe werden lebendig und anschaulich vermittelt.


Studie: Piraterie betrifft ganz besonders Filme

Eine unveröffentlichte EU-Studie bestätigt negative Auswirkungen der Piraterie auf aktuelle Spielfilme: Wenn zehn aktuelle Filme illegal gesehen werden hat dies zur Folge, dass vier Filme weniger legal konsumiert werden. In anderen Bereichen gibt es keinen solchen sicheren statistischen Nachweis: “That does not necessarily mean that piracy has no effect but only that the statistical analysis does not prove with sufficient reliability that there is an effect.”


Nichts für Schwarzseher: Christina Schwarzer macht Praktikum in Videothek

Die Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer absolvierte am 1. September ein Praktikum in der Videothek „Video World“ in Berlin Neukölln.
Nach einer Einweisung durch den Geschäftsführer Andreas Spinkler und die Filialleiterin konnte die Bundestagsabgeordnete Filme, Serien und Spiele verleihen sowie Snacks und Getränke verkaufen. Einen Dienst, den viele Neuköllner gerne annahmen. MdB Christina Schwarzer arbeitet bei Video World Berlin

Christina Schwarzer ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und u.a. tätig als Obfrau der CDU/CSU im Ausschuss „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“, als Mitglied im Ausschuss „Digitale Agenda“ und stellvertretende Sprecherin des c-netzes.


Stellungnahme zum 3.TMGÄnderG

Das Wirtschaftsministerium hat einen Referentenentwurf zur erneuten Änderung des Telemediengesetzes vorgelegt. Dadurch soll die Verbreitung freier WLANs erleichtert werden. Die jeweiligen Betreiber sollen davor geschützt werden, dass sie entsprechend eines EUGH-Urteils u.U. die Nutzer erfassen müssen. Außerdem sollen sie bei Verfahren nicht mehr zum Ersatz der Rechtskosten herangezogen werden (Ausnahme Gerichtskosten). Stattdessen soll es zumindest Sperrungen geben, nach denen wiederholte Rechtsverletzungen durch Sperren der jeweiligen Seite unterbunden werden sollen.
Auch wenn IVD, WebGuard und BDWI Filter und Sperren bereits vor zwei Jahren vorgeschlagen haben, mussten dennoch erhebliche Bedenken dem Ministerium mitgeteilt werden. Kritikpunkte sind u.a.:

Gemeinsame Stellungnahme von BDWi, IVD und WebGuard       


Studie: Werbung finanziert die Internetpiraterie

Aktuelle Studie im Auftrag der Videowirtschaft belegt die hohe Bedeutung von Werbeeinnahmen für die Internetpiraterie.

Eine aktuelle Studie zur Werbefinanzierung von Piraterieseiten kommt zu dem Ergebnis, dass die in Deutschland meistbesuchten Internetseiten zur illegalen Verbreitung von Medieninhalten jährlich alleine durch deutsche Nutzer über 33 Mio. Euro einnehmen.

Die mit Abstand meisten Werbeanzeigen gehen auf die Internet-Glücksspielbranche zurück (22,3 Prozent), die zumeist mit Lizenzen aus Deutschland (Schleswig-Holstein), Malta oder Gibraltar agiert. Gefolgt von den Browsergameanbietern (12,1 Prozent), teils auch aus Deutschland. Werbung seriöser Markenartikler ist dagegen eher selten zu finden.

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