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Aktuelles

Nachrichten des IVD


Verbände und NGOs kritisieren Entwurf des Jugendschutzgesetzes als unzureichend

Ein breites Bündnis von Verbänden (darunter der IVD) kritisiert den vorgelegten Entwurf zum Jugendschutzgesetz als unzureichend. Die Verbände aus den Bereichen Kinderschutz, Bildung, Familien und Wirtschaft erkennen zwar den Versuch an, von relevanten Internetdiensten angemessene Vorsorgemaßnahmen zu verlangen. Gleichzeitig stellen sie aber fest, dass mit dem Entwurf wesentliche Probleme erneut nicht gelöst werden.

Die Verbände und Organisationen kritisieren insbesondere, dass Eltern und Familien bei der Umsetzung des Jugendmedienschutzes zu Hause nicht genügend unterstützt werden. Jede Familie muss sich auch künftig selbst darum kümmern, für unterschiedliche Geräte mit verschiedenen Betriebssystemen passende Jugendfilter auszuwählen und einzurichten. Der richtige Weg sind Jugendschutzfilter, die von den Internetanbietern zur Verfügung gestellt und nach eigenen Bedürfnissen konfiguriert werden können. Eine solche Lösung gibt es beispielsweise in Großbritannien. Der nun vorgelegte Referentenentwurf hingegen zeigt an keiner Stelle, wie man hier den Familien zur Hilfe kommt.

Neben der Unterstützung der Familien fehlt auch eine wirksame Durchsetzung des seit dem Jahr 2003 bestehenden Verbotes, Kindern und Jugendlichen jugendgefährdende Inhalte im Netz anzubieten. Die Verbände halten es für unabdingbar, dieses Gesetz endlich wirken zu lassen. Obwohl es eine Vielzahl von anerkannten Techniken zur Altersverifikation gibt, können beispielsweise Internetunternehmen problemlos mit der Verbreitung von Pornographie auch mit Kindern und Jugendlichen Geld verdienen. Ebenso zeigt der Entwurf nicht, wie es endlich gelingen soll, indizierte Musiktitel von großen ungeschützten Plattformen wie YouTube zu entfernen.

Das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel einer „wirkungsvolle[n] Durchsetzung des Kinder- und Jugendmedienschutzes auch gegenüber nicht in Deutschland ansässigen Angeboten“ wird wieder nicht erreicht. ... weiterlesen 

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Umfrage zum Kinder- und Jugendmedienschutz

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Kinder- und Jugendmedienschutz zeigt u.a.:

Risiken
Etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Eltern gibt an, dass ihr Kind bereits negative Erfahrungen bei der Online-Mediennutzung gemacht hat. Knapp ein Drittel der Befragten (30 Prozent) gibt an, dass ihr Kind bereits mit Kettenbriefen/Challenges in Berührung gekommen ist. Ähnlich häufig wird übermäßiger Medienkonsum (28 Prozent) als negative Erfahrung angeführt. An dritter Stelle (19 Prozent) folgen ungeeignete Inhalte, wie Gewalt und Pornografie.

Bemühungen der Online-Anbieter
Die Bemühungen der Anbieter von Online-Angeboten für den Kinder- und Jugendmedienschutz werden durchweg als unzureichend bewertet. Am ehesten werden dabei – von jeweils etwas mehr als einem Drittel – noch die Maßnahmen von Herstellern von Endgeräten (39 Prozent), Anbietern von Streaming-Diensten (36 Prozent), Herstellern von Apps bzw. Computerprogrammen (35 Prozent) und von Computer- bzw. Konsolenspielen (35 Prozent) als ausreichend erachtet.

Gewünschte Unterstützung
Aus Sicht der Eltern würden insbesondere funktionierende Jugendschutzeinstellungen (91 Prozent) und verständliche, einheitliche Alterskennzeichnung (88 Prozent) den Eltern dabei helfen könnten, ihre Kinder im Netz sicher zu begleiten und zu unterstützen.

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EUIPO-Studie: Indiz für steigende Piraterie?

Eigentlich berichtet eine aktuelle Studie der EUIPO über sinkenden Pirateriezahlen. Allerdings werden dabei neue und beliebte Vertriebsformen von illegalen Inhalten nicht erfasst, nämlich Piraterie über Kodi-Boxen, Firesticks oder Apps.
Diese sind aber überaus beliebt. Fast 5 Millionen Briten nutzen diese Technologien. Auch in Deutschland nutzen 28 % derjenigen, die illegal angebotene lineare TV-Sender nutzen solche Technologien.

Offen bleibt ob die Nutzung von Filmen über Kodi-Boxen und Apps nur den angeblichen Rückgang der Piraterie erklärt oder sogar darauf hindeutet, dass die Piraterie im Filmbereich sogar gestiegen ist.
Neben der mangelnden Aussagekraft der Studie ist ihr größtes Manko, dass sie das Problem nicht selber erwähnt. ... weiterlesen 

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EuGH verhandelt über die Haftung für illegale Uploads

Der Europäische Gerichtshof verhandelt seit dem 26. November über die mögliche Haftung von Plattformen für illegale Inhalte. Die Verfahren wurden vom BGH vorgelegt.

In dem einen Verfahren geht es um die Haftung eines Filehoster (upload.net) für wiederholte Urheberrechtsverletzungen durch Uploader.

In dem anderen Verfahren hat der Hamburger Musikproduzent Frank Peterson YouTube auf Unterlassung und Schadensersatz verklagt, da seine Werke auf YouTube veröffentlicht werden.

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Papst Franziskus mahnt zu Kinderschutz im Internet

Papst Franziskus warnt vor Pornographie im Internet. Sie könne schwerwiegende Folgen für junge Leute haben, die solchen Szenen und Bildern im Netz ausgesetzt seien.
„Leider ist der Einsatz von digitaler Technologie im Bereich Kindesmissbrauch in schnellem Wachstum begriffen, und es scheint ausgesprochen schwierig zu sein, diese furchtbaren Verbrechen zu bekämpfen. Bilder des Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen verbreiten sich immer schneller, und es geht dabei um immer schlimmere und gewalttätigere Formen des Missbrauchs an immer jüngeren Opfern,“ klagte Franziskus. Ebenso „schwindelerregend“ verbreite sich auch die Pornographie im Netz.

Die digitale Welt dürfe kein „Raum unbegrenzter Freiheit“ sein, so Papst Franziskus; gebraucht werde ein Ausgleich zwischen legitimer Meinungsfreiheit und „dem allgemeinen Interesse, dass digitale Mittel nicht zu Verbrechen an Minderjährigen eingesetzt werden“. Zum Glück dämmere es mittlerweile der öffentlichen Meinung und den Gesetzgebern, dass es Regeln für den digitalen Raum geben müsse, damit er nicht von Kriminellen für ihre Zwecke benutzt werde.

Digitale Unternehmen sollten dazu verpflichtet sein, das Alter ihrer Nutzer zu überprüfen, damit Minderjährige gar nicht erst auf Porno-Seiten gelangen könnten.
„Glaubwürdige Studien sagen, dass das Durchschnittsalter für den ersten Zugang zu Pornographie heute bei elf Jahren liegt und noch weiter sinken könnte. Das ist auf keine Weise hinnehmbar!“

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Movie2k-Razzia: Festnahmen und beschlagnahmte Immobilien

Am Donnerstag, den 14. November 2019, sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Beamte der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) gegen die Betreiber und Hintermänner der illegalen Streaming-Portalseite Movie2k.to vorgegangen. Wohn- und Geschäftsräume in Berlin, Bayern und Rheinland-Pfalz wurden durchsucht.
Im Ergebnis wurden zwei 44 und 37 Jahre alte Männer in Rheinland-Pfalz und Bayern, sowie ein 37-jähriger Immobilienunternehmer in Berlin festgenommen. Zudem wurden Beweismittel und Vermögenswerte in beträchtlicher Höhe sichergestellt, darunter mehrere Immobilien. ... weiterlesen 

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Endlich: Share-Online geschlossen

Share-Online.biz war jahrelang eine der wichtigsten Quellen für illegale Inhalte. Laut einer Studie hatte der Filehoster 2012 fast 2,8 Mio. Nutzer. In 2014 war er für 38 % der über Hoster angebotenen illegalen Filmkopien verantwortlich. Bei illegalen Kopien auf Filehostern zur 8. Games of Thrones Staffel lag der Marktanteil sogar bei 66 %.

Im November 2016 haben FDS Filedefense und der IVD gemeinsam eine Anzeige bei den zuständigen Behörden (Finanzamt und Staatsanwaltschaft) eingereicht. Dieses über 1 kg schwere Paket mit Beweismittel und Hintergründen zu den Tätern hat zusammen mit der Unterstützung der Staatsanwaltschaft durch die GVU-Ermittler letztendlich Früchte getragen.

Am letzten Mittwoch wurde Share-Online.biz durch Cybercrimespezialisten der Staatsanwaltschaft Köln und des Polizeipräsidiums Aachen abgeschaltet. Durch den Betrieb der Plattform sollen die drei Beschuldigten im Zeitraum von April 2008 bis Oktober 2017 einen Umsatz in Höhe von über 50 Millionen Euro generiert haben.

Hintergründe zu Share-Online können Sie auch dem WebSchauder-Beitrag „Der Fall Share-Online“ oder den Pressemeldungen der Staatsanwaltschaft und der GVU entnehmen.

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Selbstverwaltung a la RIPE NCC: Ein Offenbarungseid!

Für gelungene Selbstregulierungen im Wirtschaftsleben gibt es viele funktionierende Beispiele. Eines davon ist die Altersfreigabe für Filme und Games. Die Prozesse dazu verlaufen relativ geräuscharm und es gibt trotz vieler Prüffälle sehr wenig Dissonanzen.
Der Grund, warum das so ist, könnte in der der regulierten Selbstregulierung liegen, die allen Beteiligten auch Pflichten und Verantwortung zuweist.

RIPE NCC: Epic Fail
Das genaue Gegenbeispiel ist die Selbst“regulierung“ im Internet. Bereits im Frühjahr 2018 wurde in diesem Blog auf das Versagen von Selbstverwaltungen wie RIPE NCC (Réseaux IP Européens) hingewiesen. RIPE NCC ist für die Vergabe von Nummern und Namen im Internet für Europa und Teile Asiens zuständig. Andere Teile der Welt werden durch 4 weitere Schwester-Organisationen als Arm der weltweiten Internets-Selbstverwaltung ICANN abgebildet.
Obwohl RIPE NCC durch unseren Artikel über Kriminelle in den eigenen Reihen in Kenntnis gesetzt wurde, mischen die miesen Akteure weiter munter mit. ... weiterlesen 

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EUIPO: Case Law zu Intermediären

Die EUIPO hat einen neuen Bericht über Urteile zu Internet-Intermediären veröffentlicht: „THE LIABILITY AND OBLIGATIONS OF INTERMEDIARY SERVICE PROVIDERS IN THE EUROPEAN UNION“
Die Sammlung konzentriert sich auf die Haftung und Pflichten von zwischengeschalteten Internetdienstleistern in der EU und gibt einen Überblick über relevante Entscheidungen des EuGHs sowie nationaler Gerichte in 14 EU-Mitgliedstaaten.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier

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OLG Dresden: Haftstrafen für Usenet-Portale

Sie betrieben unter anderem die Usenet-Portalseite Town.ag, die GVU ermittelte und jetzt wurden die beiden Männer verurteilt: Der mutmaßliche Chef von Town.ag muss für drei Jahre und acht Monate ins Gefängnis, der technische Administrator der Seite erhielt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und 10 Monaten. ... weiterlesen 

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Ein Jahr danach: Ein Rückblick auf die Kampagne gegen die EU-Urheberrechtsreform

Neuere Erkenntnisse erlauben einen genaueren Blick auf die Kampagnen und deren Hintergründe, insbesondere jedoch auf die „Key Player“ der Finanzierung derselben.

Vor etwa einem Jahr nahmen die deutschen Proteste gegen die Reform des EU-Urheberrechts ihren Anfang. Eine Gruppe von etwa 120 Demonstranten versammelte sich seinerzeit vor dem Brandenburger Tor, hatte dabei allerdings etwas Pech mit dem Wetter; der 22. Juni war einer der wenigen Regentage im sonst sehr trockenen Sommer 2018.

Wie bei WebSchauder berichtet, gab die Diskrepanz zwischen der Größe dieser und weiterer Demonstrationen und der schieren Masse der im Juli und August 2018 bei den Abgeordneten des EU-Parlaments eingegangenen Mails und Tweets Anlass zu erheblichem Zweifel an der tatsächlichen Größe der mutmaßlichen Protestbewegung. Dass die Proteste an sich einen realen Kern hatten, wurde dabei von niemandem in Frage gestellt … weiterlesen 

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Datacenter für Raubkopien – The hall of shame

WebSchauder hat untersucht in welchen Rechenzentren die TOP 5.000 der noch existierenden urheberrechtsverletzenden Seiten des Google-Transparency-Reports liegen. Von diesen 5.000 Domains wurden diejenigen abgezogen, die bei Firmen wie Team Internet, Sedo oder GoDaddy geparkt sind. Diese Domains existieren zwar noch, werden aber aktuell nicht für Urheberrechtsverletzungen genutzt.
Es verblieben noch 3.645 Domains. Von diesen 3.645 rechtsverletzenden Seiten liefen 41,9 % über Cloudflare. Sie sind ihrerseits für 44,7 % der bei Google gemeldeten Urheberrechtsverletzungen verantwortlich.

Bei der Untersuchung der anderen 58,1 % der Seiten oder 55,3 % der rechtsverletzenden Dateien ergibt sich folgende Bild:

Über die Hälfte aller rechtsverletzenden Dateien oder rechtsverletzenden Seiten liegen in den USA und den Niederlanden. Platz 3 und 4 teilen sich Frankreich und Russland, auf Platz 5 liegt Deutschland. Diese 5 Länder beheimaten 75,5 % der rechtsverletzenden Seiten.

Wichtigstes Rechenzentrum für urheberrechtsverletzende Inhalte ist eco-Mitglied Leaseweb aus den Niederlanden. Egal ob nach Anzahl der Seiten oder der Anzahl der gemeldeten Rechtsverstöße, Leaseweb landet immer auf dem ersten Platz. Bei diesem Unternehmen werden 13,6 % der rechtsverletzenden Seiten und 10,8 % der gemeldeten URLs gehostet.
Unter den Top 5 der Rechenzentren finden sich bei mindestens einer Betrachtungsweise dann noch in alphabetischer Reihenfolge: Amazon (US), Confluence Networks (US), DDoS Protection LTD. (RU), NFOrce Entertainment (NL), OVH SAS (F) und Webzilla (US).
Den vollständigen Artikel finden Sie hier

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Game of Thrones: Aktuelle Staffel wieder sehr beliebt bei Raubkopierern

Die Anti-Pirateriefirma MUSO hat Zahlen veröffentlicht, nach denen der Saisonauftakt der letzten Game of Thrones Staffel in den ersten 24 Stunden 54 Millionen Mal raubkopiert wurde. Zum Vergleich: Die offiziellen Zuschauerzahlen von HBO belaufen sich auf 17,4 Millionen.

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Beschwerdestellen dokumentieren unerträgliche Löschverweigerung der Internetwirtschaft

Die Jahresberichte 2018 der Beschwerdestelle von eco und der FSM informieren auch in diesem Jahr wieder über die bearbeiteten Fälle.
Im Bereich des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung Minderjähriger hat die eco Beschwerdestelle 2.509 Beschwerden anerkannt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Kinderpornografie; fast 11 % sind Jugendpornographie, Posendarstellungen dagegen die Ausnahme.
Dabei bilden die 2.509 Beschwerden allerdings nicht das ganze Problem ab. Die FSM verweist auf weitere 1.069 Beschwerden, die als Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen anerkannt wurden. Das BKA führte für 2017 insgesamt 5.977 Meldungen auf.

Die durchschnittliche Dauer bis zur Löschung liegt laut eco bei in Deutschland gehosteten Webseiten mit Kinderpornografie bei 2,97 Tagen und weltweit inzwischen sogar bei 10,21 Tagen.
Zum Vergleich: Im Falle von gemeldeten Urheberrechtsverletzungen liegt die Löschdauer beim Hoster weltweit bei circa 1,75 Tagen (FDS File Defense).

Im Ausland sind laut eco trotz aller Bemühungen fast 10 % der gemeldeten Inhalte nach vier Wochen immer noch verfügbar. Die FSM berichtet sogar, dass nach 4 Wochen noch immer 23 % der 831 im Ausland gehostetet Inhalte verfügbar waren.
Zum Vergleich: Im Falle von gemeldeten Urheberrechtsverletzungen werden in der Regel weniger als 2 % nicht binnen vier Wochen gelöscht (FDS File Defense).

Im Endeffekt muss man wohl davon ausgehen, dass jährlich hunderte von kinderpornographischen Angeboten trotz aller Löschbemühungen im Netz bleiben.
Dabei ist besonders erschreckend, dass selbst in Deutschland nicht alle Rechenzentren bereit sind schnell oder überhaupt zu löschen. Bei ca. 10 % der Fälle dauert es laut eco länger als vier Tage.
In Anbetracht der begrenzten Erfolge ist es verständlich, dass eco sich freut „nun auch Partner der Initiative „Verfolgen statt nur Löschen“ zu sein“. Den logisch folgenden Schritt, „Löschen, Verfolgen und Sperren“ wagt man nicht. Jährlich hunderte nicht entfernte Inhalte sollten Grund genug sein, endlich anzuerkennen, dass „Löschen statt Sperren“ gescheitert ist.

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„German Angst“ – Part 1

Ende Oktober 2018 hat YouTube Chefin Susan Wojcicki für den Fall, dass die geplante EU-Urheberrechtsrichtline verabschiedet wird, den „Untergang“ vorhergesagt. In Deutschland wurde dieses Szenario offenbar sehr ernst genommen. Viele deutsche YouTuber produzierten Protestvideos, schließlich sind Jobs und vieles mehr gefährdet.
Da die Richtlinie aber alle Länder der EU betrifft, haben wir untersucht, was in unseren EU-Nachbarländern in Sachen Protestvideos gegen die EU Richtlinie passiert ist. Das Ergebnis ist eindeutig: Letztendlich sprechen sich nur 3,75 % der wichtigsten YouTube-Kanäle in unseren Nachbarländern gegen die Reform aus.
In Luxemburg, Niederlande und Dänemark äußert sich kein einziger TOP 20 YouTube-Kanal zu dem Thema. In Polen, Belgien und Tschechien jeweils nur ein einziger; 2 davon eindeutig negativ und ein tschechischer YouTuber eher ausgewogen.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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PLEDGE2019 – Alter Wein in neuen Schläuchen

Im Sommer 2018 wurde über die Kampagnenplattform Saveyourinternet.eu gegen die EU-Urheberrechtsreform agitiert. Organisiert wurde die Aktion von C4C, die wiederum im Wesentlichen von der amerikanischen CCIA und der Open Society Foundation finanziert wird. Daran gab es Kritik. Die Seite Saveyourinternet.eu wurde später von EDRi „übernommen“; C4C war damit raus.
Nun gibt es eine neue Aktionsplattform Pledge2019.eu, die vorgibt „unabhängig“ und „ohne Unterstützung von Google oder anderen Internetkonzernen“ zu sein. Dies haben wir in einem Artikel auf WebSchauder genauer geprüft und dabei den Eindruck erhalten, dass die Macher der alten Kampagne (Saveyourinternet.eu) auch die neue Aktionsplattform (Pledge2019.eu) betreiben.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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Debatte zu Schäden durch illegales Streaming

Das Meinungsbarometer hat eine Debatte zu einer Studie von vaunet gestartet, nach welcher der Schaden durch illegales TV-Streaming sich hierzulande auf insgesamt 700 Mio € beläuft. Bisher gibt es zwei Beiträge:

VERBAND FÜR NEUE REGELN GEGEN INTERNET PIRATERIE – Wo die EU nachjustieren sollte
von Jörg Weinrich, Geschäftsführender Vorstand IVD – Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V.

700 MILLIONEN SCHADEN DURCH ILLEGALES STREAMING DURCHAUS PLAUSIBEL – Warum dem Problem technisch kaum beizukommen sein dürfte
von Prof. Dr. Mathias Schwarz, Direktor für Internationales, Service & Recht II, Leiter Sektionen Kino und Animation, Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V.
 

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Nach der Manipulation ist vor der Manipulation

Wenn es um das Urheberrecht geht, kennen die Gegner europäischer Rechtsetzung keine Grenzen.
Im Sommer wurde das Europäische Parlament mit Massen-E-Mails und einem Twitter-Sturm eingedeckt. Die Aktion war gesteuert und richtete sich gegen die EU-Urheber-Richtlinie. Diese wird nun im „Trilog“ mit der Kommission und dem Rat diskutiert. Die Gegner machen weiter.

Artikel von Volker Rieck und Jörg Weinrich in der FAZ: hier.

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SaveYourIncome – Zum Lobbying von Google, Netflix, Soros & Co.

Um die EU-Urheberrechtsrichtlinie, die nun vom EU-Parlament entschieden wurde, hat es harte Auseinandersetzungen gegeben. Teilweise wurden die Abgeordneten regelrecht mit E-Mails bombardiert. Der Blog WebSchauder hat darüber berichtet und aufgedeckt, wer hinter dem angeblichen Protest der Bürger steht.
Diese aktuelle Kampagne gegen die Richtlinie ähnelt der Auseinandersetzung über die Einführung gesetzlicher Regeln zur Netzneutralität, über die der dänische Consultant John Strand bereits 2016 eine hervorragende Studie erstellt hat („The Moment of Truth – A Portrait of the Fight For Hard Net Neutrality Regulation by Save the Internet and Other Internet Activists“). Die Studie beleuchtet unter anderem die wirtschaftlichen Hintergründe der Beteiligten und untersucht zudem auch US-amerikanische und indische Kampagnen.
In dem Artikel "SaveYourIncome“ werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser angeblichen Civil Society-Kampagnen dargestellt. Sie finden ihn auf WebSchauder

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MdB-Praktikum: Michael Donth in Münsingen

Am 17.9. besuchte der CDU-MdB Michael Donth Video Aktuell in Münsingen. Das Praktikum erfolgt im Rahmen der jährliche Praktikumsaktion des BDWi. Herr Donth ließ sich von Herrn und Frau Brüstl sowie IVD-Vorstand Jörg Weinrich ausführlich den Ablauf in einer Videothek und die Probleme bei der Filmvermarktung erklären. Thema war natürlich auch das illegale Angebot im Netz, die Macht der Plattformen sowie der mangelnde Jugendschutz im Netz.

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FAZ übernimmt WebSchauder-Artikel

Die FAZ hat die die beiden WebSchauder-Artikel zum Politik-Hack im Zuge der Entscheidung zur EU-Urheberrechtsrichtlinie abgedruckt: faz.net

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Datenschutzlehrgang für Mitarbeiter

Ab sofort finden Mitarbeiter von Videotheken auf hier einen Kurs zur Fortbildung in Sachen Datenschutz (passwortgeschützt).

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Anatomie eines Politik-Hacks

Das Neue Testament berichtet von zahlreichen Wundern, die Jesus Christus zugeschrieben werden. Eines davon ist die wundersame Brotvermehrung. Hier soll Jesus wenig Brot und Fisch derartig vermehrt haben, dass davon Tausende Menschen satt wurden.
Eine ähnlich wundersame Vermehrung hat es im Zuge der Debatte um die EU Copyright Directive Ende Juni 2018 ebenfalls gegeben. Allerdings wurden weder Brot noch Fisch vermehrt, sondern Protest – oder etwas, das aussehen sollte wie Protest.

Der Reihe nach: Im September 2016 veröffentlichte EU-Kommissar Oettinger einen Vorschlag für eine Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt.
weiterlesen auf WebSchauder     Englische Version

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BDWi: Starkes Urheberrecht – vielleicht sind Uploadfilter doch eine gute Idee?

Sehr geehrte Leser, die Debatte um einen fairen Wettbewerb zwischen Unternehmen mit digitalen und stationären Geschäftsmodellen ist nicht neu. Bereits vor 20 Jahren sagte Napster Popmusikern, Plattenläden und Musiklabeln den Kampf an. Was bis dahin für 20 Mark in Plattenläden verkauft wurde, war ab sofort kostenlos auf Napster verfügbar. Die betroffenen Künstler guckten in die Röhre. Nur wenig später begann eine Debatte, die heute immer noch geführt wird. Urheber, Händler und Verwerter stehen der Internetwirtschaft und der „Netzgemeinde“ gegenüber. Die eine Seite fordert einen besseren Schutz von Urheberrechten und unterbreitet zahlreiche Vorschläge, wie das möglich sein könnte. Die andere Seite weist alle Vorschläge mehr oder weniger kategorisch zurück. Auch das entscheidende Argument zur Ablehnung hat sich nicht wirklich verändert. Egal ob blocken, sperren oder Uploadfilter, immer war und ist das freie und offene Internet in Gefahr. Aus der Lobbyistenperspektive kann man nur Beifall klatschen. .... weiterlesen.../ 

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EU-Konsultation: BDWi und IVD beziehen Stellung

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) hat der IVD auf die Konsultation der EU-Kommission zu Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Inhalte geantwortet.
Leider bewegt sich die Internetpiraterie weiterhin auf einem hohen Niveau. Sie ist auch nur bedingt durch freiwillige Maßnahmen zu bekämpfen, da die jeweiligen Anbieter bewusst ein illegales Geschäft betreiben. Um dieses einzudämmen müssen letztendlich die Datacenter, wo die Dateien der File- oder Streaminghoster liegen, mit in die Verantwortung gezogen werden. Zur Stellungnahme Zur Stellungnahme

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Datenschutz für Videotheken

Ab sofort finden Sie im Mitgliederbereich ein umfangreiches Paket zur Erfüllung der DSGVO. Es beinhaltet einen Leitfaden für ein Handbuch, Vorschläge für Datenschutzerklärungen und Einwilligungen sowie diverse Verfahrensverzeichnisse, u.a. für alle wichtigen Programme mit Branchensoftware.

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